
Toyota im Cluster Automotive
Langjährige Zusammenarbeit kennzeichnet das gute Verhältnis zwischen Toyota Deutschland und der Bayern Innovativ GmbH. So präsentierten Vertreter von Toyota, dem weltweit größten Automobilhersteller, im Rahmen des BAIKA-Kongresses „Zulieferer Innovativ“ oder des Symposiums „Motorentechnologie“ mehrmals Innovationen zur Hybridtechnologie, zur Optimierung von Verbrennungsmotoren oder zu Strategien globaler Entwicklungskooperationen.
Über das internationale Netzwerk BAIKA gelang es schließlich, den Kontakt zur europäischen Zentrale von Toyota in Brüssel aufzubauen. Dort ist die Entwicklungs- und Einkaufskompetenz konzentriert. Im Rahmen seiner Europa-Strategie ist Toyota aktuell verstärkt an einer Zusammenarbeit mit Zulieferern in Bayern interessiert.
Vor diesem Hintergrund organisierte die Bayern Innovativ GmbH als Projektträger von BAIKA und Cluster Automotive zusammen mit der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) am 4. Dezember 2007 im Marmorsaal der Nürnberger Akademie ein Kooperationstreffen für bayerische Unternehmen mit Repräsentanten von Toyota Motor Europe aus Brüssel.
Auf dieser neuen Form eines Cluster-Treffs wurde erstmals eine Kombination von Informationsforum und One-on-One Meetings realisiert. Alle Teilnehmer füllten im Vorfeld online ein Firmenprofil aus und beschrieben ihre Produkte und Dienstleistungen. Sie sind nun bei Toyota namentlich geführt.
150 Teilnehmer aus 100 bayerischen Zuliefererfirmen nahmen diese Gelegenheit mit großem Interesse wahr, darunter Diehl, Dräxlmaier, ERLAS, eswegee, F.S. Fehrer, Flabeg, Gaudlitz, Gealan, Leoni, RIBE, Scherer & Trier, SGL Brakes, Suspa oder Warema.
Bei seiner Einführung in das Informationsforum beschrieb Prof. Josef Nassauer das breite
Kompetenzspektrum der bayerischen Automobilzulieferindustrie sowie die wissenschaftliche Infrastruktur mit Hochschulinstituten und Forschungseinrichtungen.
Mark Adams, Director Purchasing von Toyota Motor Europe, dankte für die Möglichkeit, gezielt in direkten Kontakt mit bayerischen Automobilzulieferern treten zu können.
In seiner ausführlichen Präsentation erläuterte er die Toyota-Philosophie der langfristigen, vertrauensvollen Partnerschaft und beschrieb die zukünftige Sourcing Strategie seines Hauses über das Jahr 2010 hinaus. Nach einer intensiven Diskussion konnten alle Teilnehmer das Gespräch mit den Toyota-Managern suchen und sich persönlich bekannt machen.
Am Nachmittag fanden die halbstündigen One-on-One Meetings statt. Toyota hatte hierzu aus den Profilen der Teilnehmer 12 Firmen ausgewählt – vorwiegend aus den Feldern Interieur, Kunststoffverarbeitung und Dieseltechnologie. Am folgenden Tag wurde noch ein Besuch
im Entwicklungszentrum eines großen Zulieferers organisiert.
„Wir sind sehr angetan von der Vielfalt und Leistungsfähigkeit der bayerischen Automobilzulieferindustrie“, so Mark Adams in seiner ersten Reaktion. Es wurden ad hoc zahlreiche Folgetermine in der Toyota-Zentrale in Brüssel vereinbart, sehr zur Freude der eingeladenen Firmen. Der über den Cluster Automotive ermöglichte Zugang zu Toyota ist für
diese bayerischen Unternehmen ein fast unbezahlbarer Benefit und wird weitere positive Impulse für Cluster-Treffs setzen.