

Zunehmende Bedeutung nachwachsender Rohstoffe als Ergänzung zu fossilen
Ressourcen
• Pflanzen und Holz als hauptsächliche „Rohstofflieferanten“
• Innovationen in Biotechnologie und chemischer Verfahrenstechnik
• Marktpotenzial für Kraftstoffe und Chemie-Produkte aus biogenen Rohstoffen
Der Energie-/Kraftstoff-Sektor sowie die Chemie-Industrie basieren heute weitgehend auf
fossilen Rohstoffen wie Erdöl, Erdgas oder Kohle. Deren endliche Verfügbarkeit, die
Abhängigkeit von Lieferländern sowie Unwägbarkeiten in der Preisentwicklung verstärken
das Interesse an alternativen Ressourcen, wie z.B. nachwachsenden Rohstoffen.
Moderne Technologie- und Prozessentwicklungen bieten hervorragende Chancen,
nachwachsende Rohstoffe verstärkt für neue Produkte im Energie- und Chemiesektor zu
nutzen. Beispiel ist die steigende Marktbedeutung von Bioethanol und Biodiesel als
Beimengung zu den herkömmlichen Treibstoffen für die Automobilindustrie. Das
Nebenprodukt Glycerin wiederum ließe sich zukünftig als Ausgangsmaterial für die
Polymersynthese in der Chemieindustrie einsetzen.
Enge Zusammenarbeit der Bereiche Energie, Chemie, Biotechnologie und Verfahrenstechnik
ist deshalb angesagt. Denn das Spektrum an Innovationen erstreckt sich über alle
Stufen der Wertschöpfung – von maßgeschneiderten Pflanzen über spezifisch gewonnene
Enzyme und Mikroorganismen für die biotechnologischen Verfahren bis hin zu neuen
Ansätzen in der chemischen Prozesstechnik.
Die Bayern Innovativ GmbH greift als Koordinator des Netzwerkes „Life Science Bavaria“
und als Träger des Bayerischen Energie-Forums dieses Potenzial auf und konzipiert und
organisiert in Zusammenarbeit mit dem Wissenschaftszentrum Straubing und der Degussa
in Trostberg das erste interdisziplinäre Kooperationsforum „Nachwachsende Rohstoffe –
Potenzial für Energie und Chemie“.
Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft präsentieren aktuelle Forschungsvorhaben,
berichten über neueste chemische und biotechnologische Prozesse zur Herstellung von
Kraftstoffen und Chemieprodukten und skizzieren Marktperspektiven aus Sicht der
Mineralöl- und Chemie-Industrie.
Ziel des Forums ist es, über aktuelle und zukünftige Strategien zur Nutzung nachwachsender
Rohstoffe zu informieren, neue Kontakte zwischen Experten und potentiellen Kunden
zu etablieren und Impulse für weitere innovative Entwicklungen im Zukunftsfeld der
Weißen Biotechnologie zu setzen.
Wir laden Sie im Rahmen dieser Veranstaltung zu einem Pressegespräch am
25.10.2006 um 12.15 Uhr in das Tagungszentrum Postsaal ein.
Für ein Pressestatement stehen zur Verfügung bzw. sind angefragt:
Im Vorfeld des Forums besteht die Möglichkeit, den CHEMIEPARK TROSTBERG zu
besichtigen (8.30 – 9.30 Uhr).
Information:
Dr. Matthias Konrad, Projektleitung, Tel. 0911-20671-148, konrad@bayern-innovativ.de
Dr. Petra Blumenroth, PR/ÖA, Tel. 0911-20671-116 blumenroth@bayern-innovativ.de