Wenn Spiderman seine Wunden mit eigener Spinnenseide versorgt, dann klingt das nach Fantasy und Science Fiction. Die Realität ist in diesem Fall aber näher an der medizinischen Zukunft, als man glaubt. Beim Kooperationsforum "Textilien in Medizin und Hygiene" am 30. Januar 2013 in der Freiheitshalle in Hof können sich Interessierte ein Bild davon machen, welche neuen Materialien künftig im Gesundheitsbereich eine große Rolle spielen werden. Bei der Veranstaltung, konzipiert und organisiert von der Bayern Innovativ GmbH in Nürnberg, wird auch das Zukunftspotenzial von biotechnologisch hergestellter Spinnenseide ein Thema sein:
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Das Kooperationsforum "Textilien für Medizin und Hygiene" am 30. Januar 2013 in Hof greift ein hochaktuelles Thema auf: Der Gesundheitssektor bekommt aufgrund des demographischen Wandels und des steigenden Wunsches nach Lebensqualität eine stetig wachsende Bedeutung. Aktuelle Erhebungen belegen zudem,, so Christina Nassauer von der Bayern Innovativ GmbH, dass dieser Bereich mit seinen zahlreichen Innovationspotenzialen einen besonderen Wachstumsmarkt darstellt: |
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Der Vortrag von Prof. Dr. Thomas Scheibel vom Lehrstuhl für Biomaterialien an der Universität Bayreuth trägt den Titel:"Chancen der Biotechnologie für Innovationen bei Medizin- und Hygienetextilien". Professor Scheibel will anhand des Beispiels Spinnenseide aufzeigen, welche enormen Möglichkeiten sich durch den biotechnologischen "Nachbau" von Spinnenseide für den Gesundheitssektor ergeben können: |
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Bislang galt Inkontinenz bei Erwachsenen eher als Tabuthema. Das wird sich bei einer ständig alternden Gesellschaft mit Sicherheit verändern, davon ist Dr. Ulrich Hornfeck von der Sandler AG in Schwarzenbach an der Saale überzeugt. Sein Unternehmen hat sich unter anderem auf die Herstellung von textilen Materialien für den Bereich Hygiene mit den Kerneigenschaften Flüssigkeitstransport und Tragekomfort spezialisiert: |
Nomaden nutzen die Vorzüge von Textilien seit jeher beim Bau ihrer Zelte. Doch auch in unseren Breiten spielen Textilien in der Architektur eine wichtige Rolle - wie beispielsweise zuletzt beim Bau der zwei Fußballarenen für die Europameisterschaft in Kiew und Warschau.
Vor allem durch die enormen Zuwachsraten bei den sogenannten Technischen Textilien gewinnen Textilien im Bauwesen inzwischen immer mehr an Bedeutung. Dieser Entwicklung soll das Kooperationsforum "Textil in Bau und Architektur" am 16. Oktober 2012 in der Festung Marienberg in Würzburg Rechnung tragen, konzipiert und organisiert von der Bayern Innovativ GmbH:
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Textilien gewinnen im Bauwesen zunehmend an Bedeutung und rücken immer stärker in das Blickfeld von Architekten, Ingenieuren und Bauunternehmen. Sie gelten inzwischen als der 5. Baustoff und erschließen weitere Anwendungen - für visionäre Architekturen wie auch für energieeffizientes und nachhaltiges Bauen. Doch Textilien im Bauwesen, darauf weist Dr. Matthias Konrad von Bayern Innovativ hin, haben eine lange Entwicklung hinter sich: |
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Fußballstadien sind Ikonen des Membranbaus - jedes ist einzigartig in seiner Einpassung in Landschaft und Kultur, aber auch in seiner besonderen Funktionalität. Damit stellen sich immer wieder neue Anforderungen an die eingesetzten Textilien. Innovationen sind gefordert bei Gewebeaufbau, Beschichtung und Konstruktion. Der Membranbau ist eine der Spezialitäten der Hightex GmbH in Bernau. Prof. Dr. Jan Cremers, Director Technology bei Hightex, gibt in Würzburg einen kurzen Überblick über aktuelle internationale Großprojekte: |
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Die Bauwirtschaft hat die Carbonfaser entdeckt, so Bernhard Plaggenborg von den Carbonfaserspezialisten der SGL Group. Plaggenborg, bei der SGL Group zuständig für den Bereich Civil Engineering Carbon Fibers & Composite Materials, wird in Würzburg über Erfahrungen und zukünftige Potenziale bei textilen Bewehrungen und Textilbeton sprechen: |
Beim Sport oder beim Arbeiten im Freien tragen viele längst Funktionsbekleidung, die dank einer ins Gewebe eingearbeiteten Membran oder einer speziellen Faserbehandlung wasserabweisend und atmungsaktiv ist. Doch Textilien der Generation 2.0, sogenannte Intelligente Textilien, können weit mehr. Durch Integration von Sensoren zum Beispiel können Körperdaten ausgelesen werden, was beispielsweise bei der Patientenüberwachung im Krankenhaus helfen kann. Wo der Einsatz solcher Intelligenter Textilien sonst noch Sinn macht, das erfahren die Besucher beim Kooperationsforum „Textil und Sensorik" am 25. Oktober in Regensburg, konzipiert und organisiert von der Bayern Innovativ GmbH:
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Textile Sensorik wird in Zukunft viele neue Möglichkeiten eröffnen. Schon jetzt, so Prof. Dr. Josef Nassauer, Geschäftsführer der Bayern Innovativ GmbH, Nürnberg, ist das Spektrum der Anwendungsmöglichkeiten beachtlich und es wächst ständig weiter: |
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Der Benutzer bzw. Anwender entscheidet letztlich anhand des individuellen Gebrauchswertes über den Markterfolg sogenannter Intelligenter Textilien, sagt Prof. Dr. Karlheinz Bock, Kommissarischer Leiter Fraunhofer-Einrichtung Modulare Festkörper-Technologien EMFT, München/Regensburg: |
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Technische Textilien haben ein großes Marktpotenzial, solange die Funktionalität für den Anwender klar erkennbar ist. Für den Entwickler technischer Funktionsbekleidung hat vor allem die Verwendung von Sensorik in Bekleidung gute Marktchancen, meint Knut Starringer, Geschäftsführer, Starringer Wearable Solutions, Schrobenhausen: |
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Sensoren in Textilien, genauer gesagt in Fußbodenmatten wie beim SensFloor von der Firma Future-Shape, können vor allem im Krankenhaus- und Pflegebereich eine große Hilfe bei der Überwachung von Patienten bzw. bei pflegebedürftigen Menschen darstellen. Christl Lauterbach, Geschäftsführerin, Future-Shape GmbH, Höhenkirchen, ist mit der Kundenresonanz seit der Markteinführung des SensFloor vor rund einem Jahr mehr als zufrieden: |
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