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Abstract
Zielsetzung der Analyse ist die Identifizierung relevanter Entwicklungen in Märkten und Technologien. Hierzu wurden gezielt 24 führende Unternehmen und wissenschaftliche Institute aus Bayern eingebunden, die ein breites Spektrum der Wertschöpfungskette in der Automobilindustrie abdecken.
Die weltweite Produktion von Kraftfahrzeugen wird weiter ansteigen, von heute rund 65 Millionen auf 80 Millionen Einheiten im Jahr 2015. Das Volumenwachstum wird sich vorrangig auf die Länder Osteuropas, Asiens und Lateinamerikas konzentrieren. Auf den großen Märkten Nordamerika, Westeuropa und Japan ist vielmehr ein Umsatzwachstum durch den Wertzuwachs der Fahrzeuge zu erwarten.
Dabei unterliegt der Wachstumsmarkt Automobil einem harten globalen Wettbewerb, der von Überkapazitäten und von neuen auf den Markt drängenden Anbietern aus China, Indien oder Osteuropa geprägt ist.
Der hohe Wettbewerbsdruck führt teilweise zu drastischen Preisnachlässen für Neufahrzeuge, obwohl Preissteigerungen in den vergangenen Jahren für Öl und andere Rohstoffe die Produktionskosten signifikant beeinflussen. Weitere Einflussfaktoren sind stetig wachsende Anforderungen durch neue gesetzliche Auflagen und Regelungen.
Auf Seiten der Hersteller sind kontinuierlich Innovationen für neue Produkte, höchste Qualität und noch effizientere Fertigung erforderlich, um am Wachstum des Automobilmarktes teilhaben zu können.
Für zukünftige Innovationen im Automobilbau stufen die befragten Unternehmen und wissenschaftlichen Institute die Bereiche Elektrik und Elektronik, Motoren- und Antriebstechnologie, Leichtbau sowie Fahrerassistenzsysteme als besonders relevant ein. Für die Realisierung von Innovationen werden auch weiterhin Kooperationen von entscheidender Bedeutung sein, insbesondere im Bereich Forschung und Entwicklung.
Interessant ist auch die Bewertung von Themenkomplexen außerhalb der reinen Technologiefelder. So zeigt sich, dass Aspekten wie Personalqualifizierung und Zusammenarbeit zwischen OEM und Zulieferer ein besonderer Stellenwert beigemessen wird.
Diese Aspekte sowie Trends in einzelnen Technologien werden in der Studie dargestellt und erläutert (siehe Inhaltsverzeichnis).