

Nürnberg, den 22. August 2007 Quarzsand und Sonnenenergie sind auf der Erde in nahezu unbegrenzter Menge verfügbar. Dies hat die Photovoltaik in den letzten Jahren in den Fokus der regenerativen Energieträger gerückt. Doch die Gewinnung von reinem Silizium zur Herstellung herkömmlicher mono- und polykristalliner Solarzellen, der „Wafer“, ist kosten- und energie-intensiv. Zudem sind große Mengen des teuren Halbleitermaterials erforderlich.
Um dem stark wachsenden Photovoltaikmarkt gerecht zu werden, wurden daher neue Wege eingeschlagen. Eine hochmoderne Entwicklungsstufe der konventionellen Waferproduktion ist die EFG-Technologie, die beim Zuschneiden der Solarzellen äußerst wenig und zudem wiederverwertbaren Silizium-Verschnitt erzeugt und einen hohen Wirkungsgrad hat.
Eine noch stärkere Reduzierung des Siliziumverbrauchs verspricht die innovative Silizium-Dünnschichttechnologie. Diese beruht im Gegensatz zu herkömmlichen Verfahren nicht auf kristallinen Wafern mit Schichtdicken von rund 300 µm, sondern nutzt auf Trägermaterialien aufgedampfte Siliziumschichten mit nur 300 nm Schichtdicke. Erste kommerzielle Produktionsanlagen wurden bereits in Betrieb genommen.
Für den von der Bayern Innovativ GmbH gemanagten Cluster Energietechnik sind diese aktuellen Entwicklungen im Bereich der Siliziumtechnologie Anlass, am 11. September das erste Kooperationsforum „Silizium – dünne Schichten: vom Rohstoff zum Modul“ auszurichten. Unterstützung erfährt das mit über 100 Anmeldungen bereits ausgebuchte Kooperationsforum im unterfränkischen Alzenau, einem der führenden deutschen Photovoltaikzentren, durch das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie.
Das Kooperationsforum beleuchtet wichtige Aspekte des EFG-Verfahrens sowie der Dünnschichttechnologie – von kosteneffizienten Produktions-verfahren über zeitsparende, hochwirksame Online-Qualitätskontrollen bis hin zu Konzepten für eine effektive Produktvermarktung. Dazu führt das Forum Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft zusammen und schafft damit Synergieeffekte über die Solarbranche hinaus.
Neben den hochkarätigen Vorträgen bietet die begleitende Fachausstellung die Möglichkeit, mit weiteren innovativen Firmen aus der Photovoltaikbranche in Kontakt zu treten und deren hohe Kompetenzen kennen zu lernen.
Wir würden uns freuen, Sie persönlich in Alzenau begrüßen zu dürfen. Bitte melden Sie sich hierzu bis zum 4. September als Pressevertreter kostenfrei mit dem anhängenden Antwortfax an. Gerne organisieren wir für Sie individuelle Interviewtermine mit den anwesenden Experten der Photovoltaikbranche.
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