• Trends im Energiebordnetz: 48 Volt Spannungsebene
• Leichtbau: Potenziale im gesamten Bordnetz
• Hochvolt-Bordnetz: Kabel, Kabelsatz und Komponenten
Nürnberg/München, 11.11.2011 - Neue Fahrzeug-Konzepte und -Technologien führen auch für das Bordnetz zu tiefgreifenden Veränderungen und Eingriffen. Insbesondere Elektro-Fahrzeuge und die dafür notwendige Hochvolt-Technik bringen neue Anforderungen mit sich. Hier ist der Spagat zwischen Innovationsführerschaft und schneller Marktdurchdringung einerseits und dem Abwarten auf die Definition eines Standards extrem risikoreich. Aber auch die „klassischen" Bordnetz-Themen wie Gewichtsreduktion und Automatisierung werden in diesem Kontext bereits diskutiert. All diese neuen Herausforderungen können nur in Zusammenarbeit von Hersteller, System- und Komponentenzulieferer angegangen werden.
Das 14. Kooperationsforum Bordnetze der Bayern Innovativ GmbH präsentiert hierzu laufende Entwicklungen und sich abzeichnende Trends zu den Schwerpunktthemen
„Hochvolt - Leichtbau - Automatisierung".
Auf dem etablierten Forum werden traditionsgemäß über 300 Teilnehmer und 12 Aussteller der gesamten Wertschöpfungskette erwartet.
Das Forum wird im Rahmen der internationalen Netzwerkaktivitäten BAIKA (Automobil) und BAIKEM (Elektronik) sowie des bayernweiten Clusters Automotive am 30. November 2011 im Sheraton München Arabellapark Hotel, München stattfinden. Als Partner bringt sich der Verband der Automobilindustrie VDA ein. Es bildet die ideale Plattform für richtungsweisende Informationen über Strategien und Zielsetzungen von Seiten der Hersteller und maßgebender Zulieferer sowie für die Initiierung neuer Kooperationen für die technische Umsetzung.
Führende Unternehmen wie BMW, Leoni und Dräxlmaier zeigen neue Ansätze für das Bordnetz der Zukunft. Lösungsansätze zur Gewichtsreduktion des Kabelsatzes werden hinsichtlich kleinerer Leitungsquerschnitte, dem Einsatz leichterer Materialien und verbesserter Kontaktteile adressiert.
Zum Thema Automatisierung in der Fertigung nimmt S-Y Systems Technologies aus Sicht des Kabelsatzkonfektionärs und Tyco aus Sicht des Steckverbinder-Herstellers Stellung.
Im hochaktuellen Thema der Hybridtechnologie bzw. des Elektroantriebs werden Herausforderungen an das Hochvolt-Bordnetz erläutert Die Optimierung der Kosten von Hochvolt-Kabeln unter Einhaltung der technischen Anforderungen präsentiert der französische Kabelhersteller Acome. In der Kabelsatz-Konfektion für den Hochvolt-Bereich ergeben sich ebenfalls neue Herausforderungen sowohl im Fertigungsprozess als auch, als Teil des Konfektionierungs-Prozesses, bei den Prüfanforderungen. Der Konfektionär Nexans autoelectric stellt diese Aspekte im Detail vor.
Standardisierung versus schneller Einsatz - gerade beim Thema Hochvolt-Stecker eine hochbrisante Angelegenheit, da einerseits Komponenten für die aktuellen Fahrzeugmodelle entwickelt werden müssen, andererseits ein verbindlicher Standard noch in Diskussion ist. Dieses Spannungsfeld, das der Steckerhersteller ODU Automotive erläutern wird, steht exemplarisch für das gesamte Themenfeld Elektromobilität.
Alle Informationen zum Forum Bordnetze finden Sie auch im Internet unter
www.bayern-innovativ.de/bordnetze2011