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Im Sommer 2011 verkündeten die E/E-Leiter der 5 großen deutschen OEMs, dass das etablierte 12-V-Bordnetz für zukünftige Fahrzeuge um ein zweites Bordnetz in der Spannungsebene 48 V erweitert werden soll. Damit sollen in Zukunft auch Hochstromverbraucher besser in die Fahrzeuge integriert werden können. |
Das Mehrspannungsbordnetz als Erweiterung für zukünftige E/E-Bordnetz-Architekturen. |
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Gesamtbetrachtung des Kabelsatzes unter dem Aspekt der Gewichtsreduktion |
Gewichtsreduzierungen im Bordnetz können um so einfacher realisiert und wahrgenommen werden, je früher im Rahmen der Bordnetz-Architektur-Entwicklung an den entsprechenden Stellgrößen Anpassungen vorgenommen werden. Optimierung der Leitungslängen und Leitungsdimensionierung sowie der Einsatz von Aluminium im Kabelsatz sind solche Stellgrößen. Auch hier sind die Rahmenbedingungen Kosten, CO2-Reduktion, technisch sinnhafte Realisierbarkeit und Prozess-Sicherheit. Aber auch durch neue Technologien zur Datenübertragung bzw. Alternativen zur drahtgebundenen Kommunikation sowie Kommunikationstechniken im und um das Fahrzeug können einfachere Leitungssysteme zum Einsatz gebracht werden. |
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Die gravierendsten Herausforderungen sind neben der Gewichtsreduzierung am Kabelsatz insbesondere die Automatisierung der Bordnetz-Fertigung. |
High Speed Daten Kabel zur Realisierung von zukünftigen Infotainment-Funktionen Komplexitätsbeherrschung in komplexen Bordnetzen (Bildnachweis: S-Y Systems Technologies GmbH) |
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Die Konfektionierung von Hochvolt-Kabelsätzen bringt neue Herausforderungen mit sich.
Design und Testing für Aluminium und Legierungen im Hochvolt-Kabelsatz |
Der Hochvolt-Bereich für Hybrid- und Elektroantrieb stellt in Zukunft erhöhte Anforderungen an das automobile Bordnetz und dessen E/E-Architektur. In der Kabelsatz-Konfektion für den Hochvolt-Bereich ergeben sich auch neue Anforderungen sowohl im Prozeß-Bereich selbst als auch - als Teil des Konfektionierungs-Prozesses - hinsichtlich der Prüfanforderungen. |
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Die Hochvolttechnologie für elektrische Antriebe ist nicht nur im Bereich des Kabelsatzes Grundlagenforschung - auch der Einsatz von neuen Komponenten und der Verbindungstechnik bringt neue Herausforderungen mit sich: so will man frühzeitig einen verbindlichen Standard definieren, andererseits ist eine schnelle Lösung für den Einsatz in aktuelle Projekte unbedingt erforderlich. Neue Konzepte sind hier gefragt. |
Hochstrom-Steckverbinder für Ströme bis 1.000 A und Spannungen bis 1.000 V |