Cluster Neue Werkstoffe

Cluster-Treff bei der Gummiwerk KRAIBURG GmbH & Co. KG

Werkstoffkombination CFK-Gummi – Neue Wege zu optimiertem Impakt-, Schwingungs- und Bruchverhalten

Nachbericht

Großer Zuspruch beim Cluster-Treff zu Kombinationen aus carbonfaserverstärkten Kunststoffen und Gummi - Erfolgreicher Verbund bei Materialien und Netzwerken

Der Cluster Neue Werkstoffe veranstaltete am 5. Mai 2010 ein weiteres Veranstaltungshighlight 2010 im Themenfeld Faserverbundwerkstoffe, in gewohnt guter Kooperation mit dem Carbon Composites e.V.

Mehr als 80 Teilnehmer aus Automobil, Nutzfahrzeugbau, Luftfahrt, Sport sowie zahlreichen weiteren Branchen konnte Helmut Esefeld, Geschäftsführer der Gummiwerk Kraiburg GmbH & Co. KG, beim Cluster-Treff „Werkstoffkombination CFK-Gummi - Neue Wege zu optimiertem Impakt-, Schwingungs- und Bruchverhalten" in Waldkraiburg begrüßen.

„Werkstoffinnovationen brauchen ihre Zeit, aber die Potentiale für verschiedene Prozessketten und die Innovationsmöglichkeiten sind dafür häufig umso größer", so Esefeld zum Auftakt der Veranstaltung.

Bereits seit Beginn der Cluster-Aktivitäten begleitet der Cluster Neue Werkstoffe die Entwicklungen des Cluster-Partners aus Waldkraiburg auf nationalen und internationalen Messen, in Vorträgen und bei Projektaktivitäten. „Speziell die Projektunterstützung steht im Fokus der Cluster-Arbeit und es ist eine besondere Freude bei diesem Cluster-Treff erste Ergebnisse präsentiert zu bekommen", so Dr. Marcus Seitz, Cluster-Manager des bei der Bayern Innovativ GmbH geführten Netzwerkes.

Dass neben den enormen Verbesserungsmöglichkeiten für das Werkstoffverhalten von CFK-Bauteilen auch noch Innovationspotential für vielfältige andere Anwendungen im Gummi steckt, wurde bereits zu Beginn von Dr. Jens Schaube erläutert. Er adressierte dabei Gummi-Verbunde mit Metall und Kunststoff ebenso, wie die Erweiterung von Elastomeranwendungen in Hochtemperaturbereiche.

Florian Plenk, Leiter der Gruppe Composite Applications bei Kraiburg, präsentierte anschließend eine ganze Reihe von Anwendungen für faserverstärkter Bauteile, die wesentlich von der Integration von Gummi profitieren. Beispielhaft seien das Bruchverhalten, die Schwingungsdämpfung oder die Friktion genannt.

In drei Praxisbeispielen, präsentiert von Rüdiger Keck, DLR Stuttgart, von Dr. Alexander Peiffer, EADS Ottobrunn, und von Reinhard Wethje, Wethje Group Hengersberg, wurde der Einsatz dieser Werkstoffinnovationen in der Mobilität erläutert und Anforderungen an zukünftige Weiterentwicklungen herausgestellt.

Speziell die Einsatzmöglichkeiten im Automobilumfeld ließen sich die Teilnehmer anhand eines Formula Student Fahrzeugs der Hochschule München sowie eines KTM X-Bow der Wethje Group erklären.

Beim anschließenden Firmenrundgang bei der Gummiwerk Kraiburg GmbH & Co. KG konnten die Teilnehmer Einblicke in die Komplexität der Herstellung von Kautschukmischungen gewinnen und bekamen einen Eindruck von den bei Kraiburg hergestellten kundenspezifischen Spezialitäten. Abgerundet wurde die Veranstaltung mit einem Grillfest, das Gäste und Gastgeber für angeregte Diskussionen nutzten.

 

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