Die öffentliche Hand hat ein Beschaffungsvolumen von ca. 260 Mrd.€, die ca. 12% des Bruttoinlandsprodukt ausmachen.
Die Potentiale zur Effizienzsteigerung sind bei derartigen Größenordnungen enorm.
Unser Tätigkeitsschwerpunkt umfasst die Analyse der gesamten versorgungsseitigen Wertschöpfungskette im öffentlichen Sektor, mit dem Ziel rechtliche, wie auch gestaltende Aspekte im Sinne eines Public Procurement Management zu verbinden.
Dabei sollen explizit "Best Practices" etabliert werden.
Vor dem Hintergrund eines zunehmenden Rechtfertigungsdrucks öffentlicher Ausgaben sieht sich auch die öffentliche Hand gezwungen, ihre Beschaffungstätigkeit neu auszurichten.
Öffentliche Institutionen müssen ihre Leistungen nicht nur politisch und exekutiv rechtfertigen, sondern sich zunehmend auch einer betriebswirtschaftlichen Bewertung unterziehen.
Wir verstehen öffentliche Beschaffung in einem umfassenden Sinne.
Die gesamte versorgungsseitige Wertschöpfungskette im öffentlichen Sektor wird im Sinne eines „Public Supply Chain Management“ analysiert.
Dabei wird generell die Frage nach der Zusammenarbeit zwischen privaten und öffentlichen Sektor aufgeworfen.
Neue Formen, wie Public Privat Partnerships spielen ebenso eine Rolle wie die Gestaltung der logistischen Versorgungskette oder die grundsätzliche Frage nach der Rolle des Staates bei der Erfüllung öffentlicher Aufgaben („Gewährleistungsstaat“) - und zwar aus betriebswirtschaftlicher wie rechtswissenschaftlicher Perspektive.
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