

4. Kooperationsforum führt Experten in Würzburg zusammen
Nürnberg/Würzburg, 20.10.2009
Mit Hilfe der biowissenschaftlichen Forschung gelingt es, Ursachen und Mechanismen der Krankheitsentstehung aufzuklären und neue Ansätze für deren Behandlung zu finden. Aus dem Wissen resultieren neue Strategien für die Arzneimittelentwicklung und Konzepte für zielgerichtete, auf bestimmte Patientengruppen zugeschnittene Therapien.
Diese Themen stehen im Mittelpunkt des 4. Kooperationsforums "Drug Development", das die Bayern Innovativ GmbH als Koordinator des "Netzwerk Life Science" gemeinsam mit der Universität Würzburg und dem Europe Enterprise Network konzipiert und organisiert. Das Forum wird unterstützt von Roche.
Experten aus der Pharma- und Biotech-Industrie sowie der Wissenschaft präsentieren Strategien für Forschungskooperationen und neue Technologie-Plattformen für die Wirkstoffentwicklung, ausgerichtet auf Onkologie und Infektionskrankheiten. Dabei stehen Themen wie personalisierte Medizin, molekulare Diagnostik, Oligonukleotid-Wirkstoffe, chemische Proteomics, Wirkstoffsicherheit und translationale Forschung im Vordergrund.
Keynote-Referent Prof. Dr. Michel Goldman als neu ernannter Executive Director der Technologieinitiative "Innovative Arzneimittel" (IMI) der Europäischen Kommission aus Brüssel wird vorstellen, wie die pharmazeutische Forschung und Entwicklung in Europa attraktiver gemacht und die Ergebnisse der Grundlagenforschung schneller in innovative Therapien umgesetzt werden sollen.
Ziel des Forums ist es, über aktuelle Entwicklungen innovativer Arzneimittel zu berichten, die relevanten Partner aus den Wertschöpfungsketten zusammenzuführen und in Verbindung mit der begleitenden Fachausstellung Impulse für weitere Kooperation zu setzen.
Das Programm, aktuelle Informationen sowie Unterlagen zur Anmeldung sind abrufbar unter:
www.bayern-innovativ.de/drugdevelopment2009.
Eine Podiumsdiskussion am Vorabend (2. Dezember 2009) im Museum im Kulturspeicher, Würzburg erläutert gesundheitspolitische Rahmenbedingungen und deren Auswirkung auf den Marktzugang innovativer Arzneimittel. Informationen hierzu finden Sie unter
www.bayern-innovativ.de/pharma-innovation2009