Energiespeicher unter Strom
Nürnberg, 3. Mai 2011 Die künftige Versorgung Deutschlands mit elektrischer Energie wird auf einem deutlich veränderten Energiemix beruhen. Dabei wird die Erzeugung und Einspeisung von Strom aus Erneuerbaren Energiequellen kontinuierlich an Bedeutung gewinnen und eine immer wichtigere Rolle spielen. Gleichzeitig gehen Experten von einem weiterhin wachsenden Strombedarf aus.
Der wachsende Strombedarf, die starken Fluktuationen unterworfene Erzeugung von
Strom aus Wind- und Photovoltaik-Anlagen und die fortschreitende geographische
Entkopplung von Stromerzeugung und Verbrauch stellen große Herausforderungen an die Stromübertragung und -verteilung. Um eine sichere Stromversorgung der
Industrie und der Bevölkerung zu gewährleisten, ist es erforderlich, bestehende
Strukturen zu ertüchtigen, aber auch neue Wege zu gehen. Ein wesentliches Element
wird die Entwicklung leistungsfähiger Speichertechnologien und deren Integration in das Gesamtsystem sein.
Der Kongress „Energiespeicher - Technologien für die zukünftige
Stromversorgung" am 30. Juni 2011 in Nürnberg stellt umfassend unterschiedliche
Möglichkeiten der Energiespeicherung und zukünftige Technologiepfade vor. Im
Rahmen der begleitenden Fachausstellung präsentieren Unternehmen und
Forschungsinstitute ihre Kompetenzen und Lösungen zu dieser Thematik. An der
Ausstellung interessierte Firmen und Institute können sich noch bis zum 20. Mai
bewerben.
Themen des Kongresses sind u.a.:
Für den Einführungsvortrag konnte Prof. Dr. Martin Faulstich gewonnen werden.
Der Inhaber des Lehrstuhls für Rohstoff- und Energietechnologie an der
Technischen Universität München und Vorsitzende des Sachverständigenrats für
Umweltfragen der Bundesregierung stellt beim Kongress „Energiespeicher -
Technologien für die zukünftige Stromversorgung" neue Erkenntnisse über die
Anforderungen an Energiespeicher als Voraussetzung für die Integration der
Erneuerbaren Energien ins Stromnetz vor.
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