
Hopfen kennen die meisten vermutlich nur als Grundsubstanz zur Erzeugung von Bier. Doch dem Hopfen werden traditionell noch weitere Eigenschaften zugeschrieben wie zum Beispiel seine beruhigende Wirkung. Neueste wissenschaftliche Untersuchungen bestätigen dem Hopfen sogar antibakterielle Eigenschaften, möglicherweise können Hopfeninhaltsstoffe sogar zur Krebsprävention eingesetzt werden.
Über das Beispiel Hopfen hinaus diskutierten die Teilnehmer des Kooperationsforums „Funktionelle Pflanzeninhaltsstoffe“ in Wolnzach, wie diese nützlichen Zusatzstoffe in vielen Pflanzen auch im Nahrungsmittelbereich, in der Pharmazie oder bei der Kosmetikherstellung künftig stärker genutzt werden können:
Beitrag mit O-Tönen von Dr. Biendl, Stephan J. Barth, Prof. Klaffke, Prof. Drewe,
Prof. Nassauer.
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Das Interesse der Verbraucher an natürlichen Stoffen und zusätzlichen Funktionalitäten steigt zunehmend, so Professor Josef Nassauer, Geschäftsführer der Bayern Innovativ GmbH. Vor diesem Hintergrund hat Bayern Innovativ auch das interdisziplinäre Kooperationsforum „Funktionelle Pflanzeninhaltsstoffe“ in Wolnzach konzipiert und organisiert: |
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Der Hopfen als Rohstoff mit einem großen Potential an neuen Anwendungsmöglichkeiten stand im Deutschen Hopfenmuseum in Wolnzach ganz im Mittelpunkt der Betrachtung. Stefan Johannes Barth, der Vorsitzende des Deutschen Hopfenwirtschaftsverbandes, gab einen Einblick, wie viel Hopfen derzeit für die Bierproduktion benötigt wird und welche Zukunftsperspektiven der Hopfen darüber hinaus hat: |
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Welche weiteren Anwendungsmöglichkeiten es beim Hopfen beispielsweise gibt oder noch geben könnte, darüber hat Dr. Martin Biendl, Leiter der Forschung und Entwicklung bei der Hopsteiner Hallertauer Hopfenveredelungsgesellschaft in Mainburg, die Teilnehmer informiert: |
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Den Einsatz bioaktiver Pflanzeninhaltsstoffe im Lebensmittelbereich hat Prof. Dr. Werner Klaffke vom Konzern Unilever den Besuchern des Kooperationsforums erläutert. Speziell die Einführung funktioneller Lebensmittel, so Klaffke, steht unter einer sehr strengen behördlichen Kontrolle: |
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Die Wirksamkeit von Pflanzenextrakten in pharmazeutischen Produkten hat Prof. Dr. Jürgen Drewe nicht in Zweifel gezogen. Der Leiter Präklinische Forschung der Max Zeller Söhne AG in Romanshorn, Schweiz, plädierte in seinem Vortrag jedoch für ausführliche klinische Studien: |
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Für eine klare Überprüfung der Wirksamkeit von Pflanzenzusatzstoffen sprach sich auch Dr. Bernd Roether aus. Roether, Bereichsleiter Zulassung bei der Bionorica AG in Neumarkt, fordert zudem eine klare Abgrenzung zwischen Nahrungsergänzungsmitteln und phytopharmazeutischen Produkten: |