Symposium

Trends in der Motorentechnologie 2008

Verbrennung – Hybrid – Elektro

Statements Pressegespräch

Optimierung für Effizienz und Umwelt

  • Innovationen bei Motoren und Komponenten
  • Antriebsstrang, Hybridsysteme und Elektromobilität
  • Herausforderungen für Hersteller und Zulieferer

Nürnberg/Passau, 5. November 2008 In der gesamten Automobilindustrie hat die Erhöhung der Energieeffizienz bei gleichzeitiger Reduzierung der CO2-Emissionen derzeit höchste Priorität. Schwerpunkte liegen bei der Optimierung der Verbrennungsmotoren und des Antriebstranges, der Weiterentwicklung von Hybridsystemen bis hin zur Elektromobilität und generell einem optimalem Energiemanagement im gesamten Fahrzeug.

Diese Themen stehen im Fokus des sechsten Symposiums „Trends in der Motorentechnologie“ am 5. November 2008 in Passau, zu dem sich über 300 Teilnehmer aus Bayern, dem Bundesgebiet und fünf weiteren Ländern angemeldet haben. „Trends in der Motorentechnologie 2008“ wird von der Bayern Innovativ GmbH im Rahmen des Netzwerks BAIKA und des Clusters Automotive in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Verbrennungskraftmaschinen der Technischen
Universität München, dem Automobilcluster Oberösterreich und der IHK für Niederbayern in Passau ausgerichtet.

Experten führender Automobilhersteller, namhafter Zulieferer sowie wissenschaftlicher Institute stellen neueste Strategien und Antriebskonzepte, hocheffiziente Motoren und jüngste Entwicklungen bei Brennverfahren und Komponenten vor.
In der begleitenden Fachausstellung präsentieren 26 Aussteller aus Wirtschaft und Wissenschaft bereits realisierte Lösungen und zukunftsweisende Konzepte mit Bezug zu den Vortragsthemen.

Auf Seite der OEMs geht Axel Eiser, Leiter der Audi-Ottomotorenentwicklung, auf die TFSI-Technologie des Ingolstädter Autobauers ein; Dr.-Ing. Andreas Schürs, Projektleiter Kleine 4-Zylinder Motoren Mini Cooper S Works, stellt die neue Hochleistungsvariante des MINI vor; Karl Mauer, Director Engineering Communications, Adam Opel AG, präsentiert zukünftige Entwicklungslinien bei GM im Bereich der konventionellen Verbrennung und des Elektroantriebs. Peter Feulner von Ricardo Deutschland stellt einen neuartigen Downsizing-Motor nach dem 2/4 Triebwerkskonzept vor.

Einen umfassenden Einblick in die Zukunftstechnologie des elektrischen Fahrens gibt Prof. Gernot Spiegelberg, Vice President Corporate Technology, CTTP, Siemens AG. Prof. Dr. Fritz Indra, AVL List Graz, und Prof. Dr. Georg Wachtmeister, TU München, beleuchten Aspekte der Motorenentwicklung aus Sicht der industriellen Forschung und der Wissenschaft. Weitere Referenten erläutern Simulations- und Testverfahren zur kontinuierlichen Optimierung von Motoren.

Wettbewerbsvorteile Innovation und Kooperation

Die Umweltdiskussion und die aktuelle Krise der Finanzmärkte rücken die Automobil- und die Automobilzulieferindustrie noch stärker in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses.

In Bayern gehören diese beiden Industriezweige mit einem Gesamtumsatz von 84 Mrd. Euro, 182.000 Arbeitsplätzen und einer Exportquote von 66 % zu den Schlüsselbranchen. Alleine 16 Mrd. Euro Umsatz und 75.000 Arbeitsplätze entfallen auf die Zulieferindustrie. Ihre große Bedeutung für das Land unterstreicht auch die hohe Zahl von 200 klassischen Zuliefererbetrieben – darunter internationale Konzerne wie Bosch oder Faurecia, bayerische Top-Supplier wie Brose, Dräxlmaier, Leoni, die Schaeffler Gruppe oder Webasto und eine Vielzahl kleiner und mittelständischer Unternehmen wie Compact Dynamics, Hör Technologie, Rehau oder Wallstabe & Schneider. Weitere 900 Firmen in Bayern haben Technologien mit Relevanz für das Automobil.

Mit Ihren Kompetenzen decken die bayerischen Zulieferer das gesamte Spektrum an Produkten und Systemen ab, um ein komplettes Auto zu bauen. Ihre herausragenden Stärken sind jedoch Innovationskraft, Technologieführerschaft und Systemkompetenz in Kernbereichen wie der Motoren- und Getriebetechnik oder der Bordelektronik sowie umfassendes Know-how in Lean Production.

Häufig produzieren die Zulieferer just in time oder sogar just in sequence. In der aktuell angespannten Lage der Weltmärkte bedeutet Stillstand der Bänder beim Hersteller daher auch weitgehend Stillstand bei Zuliefererunternehmen. Von großem Vorteil für viele bayerische Zulieferer ist jedoch, dass sie nicht von einem einzelnen OEM abhängig sind und einen Teil ihrer Umsätze in anderen Branchen erzielen. Auch in Zeiten eines besonders harten Wettbewerbs können sich die deutschen und insbesondere die bayerischen Zuliefererbetriebe durch bessere
Leistungen in vielen Bereichen von ihren Mitbewerbern differenzieren. Dazu gehören höchste Qualität, bestmögliche Effizienz und Flexibilität in der Produktion, schnelle Reaktionsfähigkeit auf veränderte Anforderungen der Hersteller, zusätzliche produktbezogene Dienstleistungen zur Stärkung der Kundenbeziehungen ebenso wie kontinuierliche Qualifikation und Weiterbildung der Mitarbeiter.

Da sie einen Großteil der Wertschöpfung erbringen und einen Großteil des Entwicklungsrisikos tragen, sollten gerade mittelständische Zulieferer bezüglich Neuregelungen mehr gehört werden.

Ansprechpartner für Pressefragen
Christoph Kirsch
Tel.: +49 911-20671-151
Fax: +49 911-20671-5151

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