
Nürnberg/München, 19. April 2011
Rund die Hälfte der Kosten des Gütertransports auf der Schiene entstehen auf der sogenannten ersten und letzten Meile. Obwohl diese Abschnitte nur einen Bruchteil der Gesamtstrecke darstellen, ist dieser Faktor - neben dem Aufwand für die Bedienung der Gleisanschlüsse und der Integration in die Werkslogistik - damit meist ausschlaggebend für eine Entscheidung pro oder contra Verlagerung von der Straße auf die Schiene. Deswegen beginnen die AnschlussBahnProfis dort, wo die größte Wirkung erzielt werden kann: Das Unternehmen aus dem bayerischen Pfaffenhofen optimiert die Infrastruktur, den Bahnbetrieb und die logistischen Prozesse auf der ersten und letzten Meile. Darüber hinaus unterstützen die AnschlussBahnProfis ihre Kunden aktiv bei der Gewinnung von Fördergeldern. In den vergangenen drei Jahren konnten die AnschlussBahnProfis über 10 Millionen Euro sichern - unter anderem aus der Gleisanschlussförderrichtlinie des Bundes, der österreichischen Anschlussbahnförderung, der Förderung des Landes Hessen für den Schienengüterverkehr und des EU-Programms Marco Polo. Derzeit sind weitere sechs Anträge mit einem Fördervolumen von rund drei Millionen Euro und einer Verlagerungsmenge von jährlich mehr als 500.000 Tonnen in Arbeit.
Die AnschlussBahnProfis sind nur eines von insgesamt 25 Unternehmen, wissenschaftlichen Instituten und Institutionen, die ihre Kompetenzen vom 10.-13. Mai in München auf der transport logistic 2011 unter dem gemeinsamen Dach des „Gemeinschaftsstandes Bayern Innovativ" vorstellen. Die 25 Aussteller bilden einen Querschnitt innovativer Technologien und Konzepte des Logistik-Sektors in Bayern. Vertreten sind sowohl Logistik-Dienstleister, Soft- und Hardwareanbieter, Beratungsunternehmen, regionale Förderinitiativen und wissenschaftliche Institute.
Ein weiterer Aussteller ist der Cluster Logistik, der gleichzeitig mitverantwortlich für die Konzeption des Gemeinschaftsstandes auf der transport logistic ist. Der Cluster Logistik bietet seinen Akteure aktive Unterstützung bei der Vermittlung potenzieller Kooperationspartner, der Erstellung von Förderanträgen, leitet Arbeits- und Projektkreisen und unterstützt insbesondere kleine und mittelständische Firmen beim Zugang zu wissenschaftlichen Instituten. Mit diesen Instrumenten und einem umfangreichen Portfolio an Kooperationsplattformen trägt der Cluster Logistik regelmäßig zur Initiierung von Innovation bei. Der Gemeinschaftsstand auf der transport logistic 2011 bietet eine ideale Gelegenheit, mit dem Cluster-Management Kontakt aufzunehmen.