

19.Juni 2009. Mit der Studie RiN widmet sich Toyota dem Thema Wellness im Automobil. Dabei geht das Unternehmen einen neuen Weg, um den Insassen das Leben so angenehm wie möglich zu gestalten. Ziel ist es, eine gelassene, gesunde Lebensweise zu unterstützen. Der Fahrer soll sich nach der Fahrt besser fühlen als vor Reiseantritt.
Die sanft öffnenden Schiebetüren erinnern an die Türen eines japanischen Teehauses. In ein solches kann sich der Fahrer auch versetzt fühlen, wenn er auf den relativ hohen und steil stehenden gewärmten Sitzen Platz nimmt. Die Sitzhaltung ist ähnlich der, die in Erwartung einer japanischen Teezeremonie oder zur Meditation eingenommen wird und die sich auch im Namen RiN wiederfindet, der das chinesische Schriftzeichen für "aufrechte Sitzposition" in unsere Sprache übersetzt.
Über den Lenkhebel - der RiN verzichtet auf ein klassisches Lenkrad zu Gunsten eines an die Steuereinheit eines Flugzeugs erinnernden Lenkhorns - erfühlt das Fahrzeug den Gemütszustand und den Grad der Anspannung oder Entspannung des Fahrers. Dazu setzt es auf Sensoren, die Daten in der Art eines Elektrokardiogramms (EKG) erfassen. Auf der Instrumententafel werden dann Bilder angezeigt, die den Gemütszustand des Fahrers positiv beeinflussen. Ein sanfter
Wechsel der Bilder sorgt unterschwellig zusätzlich für Beruhigung.
Das Interieur- und Exterieur-Design ist vom Yakusugi-Baum, einer japanischen Zypressenart, inspiriert und steht für den Einklang mit der Natur und die Gesundheit von Körper und Seele. Zu einem entspannenden und gesunden Raumklima tragen Sauerstoffregler und Luftbefeuchter bei. Plasma Cluster erfrischen die Luft im Innenraum mit negativen Ionen. Ein Sauerstoffkonzentrator konditioniert die Innenraumluft für ein erfrischendes Atemgefühl. Für die richtige Wohlfühl-Temperatur sorgen speziell klimatisierte Sitze. Sie ermöglichen so eine gleichmäßigere
Erwärmung des ganzen Körpers.
Auch die Lichtverhältnisse im Auto sorgen für Beruhigung. Das Glas der Fensterscheiben verringert das Eindringen von UV-Strahlen sowie Infrarotlicht und lässt zugleich die Umgebung heller und klarer erscheinen. Es lässt hauptsächlich den grünen Anteil des Lichts in den Innenraum, ergänzt durch geringe Anteile blau, violett und rot. Außerdem kann der Fahrer die Tönung stufenlos verändern und somit seinen persönlichen Bedürfnissen anpassen.
Die weit nach unten gezogenen Scheiben der Schiebetüren verbessern die Sicht nach draußen und bringen den Fahrer optisch stärker mit seiner Umwelt in Kontakt. Getreu dem Motto "Harmonisches Fahren, im Einklang von Natur und Menschen", nimmt der RiN Rücksicht auf andere Verkehrsteilnehmer. So verfügen die Scheinwerfer über eine Lichtverteilungskontrolle, um eine Blendung entgegenkommender Fußgänger und Fahrzeuge zu vermeiden.
Während der RiN das Thema Wellness im Auto auf typisch japanische Art besetzt, erweitert die Studie i-Real und der Winglet das Mobilitätsspektrum der Zukunft. Mit dem Winglet kann man ebenso sicher wie einfach Vorwärtskommen. Konzipiert wurde das extrem kompakte Gefährt für den vielseitigen Alltagseinsatz. Der Fahrer steht bei diesem raffinierten Roller auf einem Trittbrett mit zwei Reifen, das die Grundfläche eines DIN A3 Blattes einnimmt. Im Winglet-Gehäuse verbirgt sich eine Konstruktion aus Elektromotoren und komplexer Sensorelektronik Entwickelt hat Toyota drei Modellvarianten für unterschiedliche Einsatzzwecke. Je nach Bedarf können die Nutzer zwischen „L“, „M“ und „S“ wählen - von „praktischkomfortabel“ bis zu „freihändig-sportlich“.
Der i-Real ist für den Personentransport im urbanen Umfeld konzipiert und seine Größe entspricht in etwa der eines Erwachsenen. Die Sitzpositionen unterstützen das Zusammenspiel von Fahrer und Fahrzeug. Gesteuert wird der i-Real über Sensorenfelder in den Armstützen.
Mit seinen zwei Fahrmodi ist der i-Real ein technisches Meisterwerk: Er kann sich mit Tempo 6 km/h in Fußgängerzonen genauso sicher bewegen, wie mit Tempo 30 km/h im Innenstadtverkehr und verkehrsberuhigten Zonen. Je nach Einsatzzweck, kann der Radstand variiert werden. Für das leichtere Einsteigen und im Slow-Modus wird das Hinterrad eingezogen und der i-Real senkrechter aufgestellt. Der Fahrer befindet sich dann auf Augenhöhe mit den Fußgängern.
Zur Sicherheit des Fahrers und der umstehenden Passanten überwacht der i-Real selbständig seine Umgebung und warnt den Fahrer und seine Umgebung bei einer möglichen Kollision per akustischem und optischem Signal. Bei Aktivierung des Fast-Modus wird das Hinterrad ausgestreckt und der Schwerpunkt abgesenkt. Der i-Real nimmt eine tiefere aerodynamische Position an. Durch Kurvenneigetechnik bleibt das Fahrzeug auch in diesem Geschwindigkeits-bereich stabil und sicher.
Gemeinsam ist all diesen Studien die aktive Ausrichtung für eine entspannte Mobilität. Freuen wir uns also auf die Mobilität von morgen.
Ihr Ansprechpartner bei redaktionellen Rückfragen:
Dirk Breuer, Tel. (02234) 102-2225, mobil 0173-9156149
Dirk.Breuer@toyota.de